Pressebericht der Polizeidirektion Ravensburg vom 09.01.2009
Brandstiftung an Wohngebäude – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Leutkirch (jb)
Für enorme Aufregung hat ein gewissenloser Brandstifter gesorgt, der in der Nacht zum Freitag an einem freistehenden Wohnhaus im Erlenweg einen Brand gelegt hat. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner im letzten Moment retten. Zurück blieb ein Brandschaden in Höhe von rund 70.000 Euro.
Brandermittler der Kriminalpolizei Ravensburg haben zweifellos den Brandherd lokalisiert. Er befindet sich im rückwärtigen Bereich des Wohnhauses. Hier hatten die Hausbesitzer nachträglich einen kleinen Anbau errichtet, in welchem eine Nische mit Holzregalen zur Aufbewahrung von Gartengeräten eingerichtet war. Offenbar ist der unbekannte Brandstifter durch die unverschlossene Flügeltür in den kleinen Anbau eingedrungen und hat hier gezündelt.
Erst als dieser Verschlag bereits lichterloh brannte und starker Rauch aus dem Dachstuhl herausdrang, sind Familienmitglieder auf den Brand aufmerksam geworden und konnten sich selbstständig ins Freie retten.
Obwohl der hintere Gebäudeteil bis zum Dachstuhl bereits in Flammen stand ist es der sofort herbeigeeilten Freiwilligen Feuerwehr Leutkirch gelungen, durch einen Löscheinsatz das vollständige Niederbrennen des Hauses zu verhindern.
Die Bewohner des Anwesens wurden glücklicherweise nicht verletzt. Allerdings musste eine ältere Dame auf Grund von Kreislaufproblemen vorsichtshalber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Kriminalpolizei Ravensburg bittet dringend darum, verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dieser Brandstiftung unter Telefon 0751/803-0 mitzuteilen. Möglicherweise hat sich ein Verdächtiger auch wenige Stunden vor dem eigentlichen Brandausbruch am Brandobjekt zu schaffen gemacht.
Trunkenheitsfahrt endet am Bordstein
Ravensburg (jb)
Um Ihren Audi aufzutanken, beabsichtigte eine 55-Jährige in der Nacht zum Freitag zu einer Tankstelle in der Jahnstraße zu fahren. Nachdem sie jedoch eine Ausfahrt zu früh in den Hof eines Autohauses abgebogen war versuchte sie, wieder rückwärts auf die Hauptstraße zu kommen. Hierbei überfährt sie einen hohen Randstein, sitz mit dem Unterboden auf und bleibt mit dem Fahrzeug hängen.
Bei einer Überprüfung durch eine zufällig vorbeikommende Funkstreifenbesatzung stellen die Polizeibeamten bei der Dame eine verwaschene Aussprache, gerötete Bindehäute sowie einen schwankenden Gang fest. Nach einem positiv verlaufenden Alkoholtest musste die Audifahrerin eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ferner wurde ihr der Führerschein abgenommen und eine Weiterfahrt untersagt.
Drei Autofahrer waren betrunken
Ravensburg/Weingarten (jb)
Gleich 3-mal mussten die Ordnungshüter im Schussental nach Personen- und Fahrzeugkontrollen die Weiterfahrten verweigern. In jedem Fall waren die verantwortlichen Fahrzeugführer so alkoholisiert, dass sie eine 4-wöchige Führerscheinsperre erwarten müssen.
Am Donnerstag gegen 11.55 Uhr fiel der Polizei ein 25-jähriger Golffahrer in der Abt-Hyller-Straße auf, am gleichen Tag gegen 21.45 Uhr war dies ein 40-jähriger BMW-Fahrer in der Franz-Beer-Straße und zuletzt ein 18-jähriger Mitsubishifahrer, der am Freitag um 04.35 Uhr in der Meersburger Straße kontrolliert wurde.
Auto landet auf dem Dach im Straßengraben
Vogt (jb)
Im Straßengraben auf dem Autodach landete am Mittwoch gegen 12.30 Uhr ein Opel Corsa. Beide Insassen wurden hierbei mittelschwer verletzt.
Auf der Landstraße 324 von Unterhalden in Richtung Grund hat die 18-jährige Opellenkerin auf rutschiger Fahrbahn die Kontrolle über ihren Kleinwagen verloren. Nachdem das Fahrzeugheck bei der Durchfahrt einer leichten Rechtskurve ausgebrochen war, rutschte der Kleinwagen ausgangs der Kurve in einem Schleudervorgang die Böschung auf der rechten Seite hinunter und kippte am Ende auf das Dach. Sowohl die Fahrerin als auch ihre gleichaltrige Beifahrerin erlitten trotz angelegter Sicherheitsgurte mittelschwere Verletzungen und mussten zu einer medizinischen Behandlung in die Oberschwabenklinik verbracht werden. Am Fahrzeug ist wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 1000 Euro entstanden.
Polo knallt in Gegenverkehr
Vogt (jb)
Auf einer schneeverwehten Stelle nach dem Waldstück „Lange Furt“ zwischen Vogt und Stocken verlor eine 19-jährige Fahranfängerin die Kontrolle über ihren VW-Polo und prallte mit einem entgegenkommenden VW-Kleinwagen „Lupo“ zusammen.
Die 19-jährige hatte die Landstraße 325 in Richtung Wangen befahren und geriet auf dem schneeverwehten Abschnitt ins Schleudern. Total unkontrolliert rutschte der Polo in den entgegenkommenden Lupo hinein, wurde durch den heftigen Zusammenstoß abgewiesen und rutschte nach links die Böschung hinunter, wo das Fahrzeug etwa 20 m später an einem Baumstumpf hängen blieb. Während die 19-jährige den Verkehrsunfall unverletzt überstanden hat, erlitt die 46-jährige Lupofahrerin eine Kopfplatzwunde. An den Fahrzeugen entstanden Sachschäden von rund 7000 Euro.
Fensterscheiben der Waldorfschule eingeworfen – Polizei sucht Zeugen
Wangen (jb)
Das Polizeirevier Wangen sucht die beiden Steinewerfer, die in der Nacht zum Donnerstag drei Fensterscheiben an der Waldorfschule in der Rudolf-Steiner-Straße eingeworfen haben.
Sichergestellte Schuhabdruckspuren zeugen davon, dass sich die Verdächtigen im Kreuzungsbereich an der Spinnereistraße aufgehalten und von dort aus mehrere Knochensteine gegen die Fensterscheiben geschleudert haben. Da sich unweit vom Tatort mehrere Wohnungen befinden, sind die Steinewerfer möglicherweise gesehen worden.
Zur Klärung des Falles bittet das Polizeirevier Wangen um sachdienliche Hinweise unter Telefonnummer 07522/984-0.
25.000 Euro Schaden bei Auffahrunfall
Leutkirch (jb)
25.000 Euro Sachschaden sind bei einem Auffahrunfall am Donnerstag gegen 19.40 Uhr auf der Bundesstraße 18 entstanden, als ein 52-jähriger mit seinem Mercedes aus Unachtsamkeit einem vorausfahrenden BMW hinten auffuhr und dabei die 32-jährige Fahrerin leicht verletzt hat.
Die Wucht des Aufpralls war hierbei so groß, dass der Mercedes zunächst auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde und dort einen entgegenkommenden Porsche streifte. Erneut wurde der Mercedes zurückgeschleudert, prallte gegen eine Betonschutzplanke auf der rechten Seite der Straße und kam letzten Endes auf der Fahrbahn hinter dem BMW zum Stillstand.
Während sich die Sachschäden sowohl am Mercedes als auch am BMW auf jeweils rund 10.000 Euro belaufen, werden die Beschädigungen am Porsche auf etwa 5.000 Euro beziffert.