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Tötungsdelikt in der Adlerstraße – Weitere Tatzeugen gesucht
Ravensburg Gegen den 40-jährigen, der wie berichtet am Sonntagnachmittag einen 32-jährigen mit einem Messer tödlich verletzt hat, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags eingeleitet. Die Obduktion des Leichnams am Montag ergab, dass der tödliche Messerstich das Herz des 32-jährige getroffen hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht einen Haftbefehl erlassen. Der 40-Jährige nimmt für sich in Anspruch, in Notwehr gehandelt zu haben.
Die neunköpfige Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei hat in den vergangenen Tagen mehrere unmittelbare Tatzeugen vernommen und mit der Auswertung der umfangreichen Spuren begonnen. Rund um den Tatort in der Adlerstraße werden derzeit auch die Anwohner befragt. Die bisher vernommenen Zeugen sind allerdings erst durch den Kampflärm auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden. Die Polizei sucht daher noch Zeugen, die auch den Beginn des Streites in der Adlerstraße beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kripo in Ravensburg, Telefon 0751/8030, entgegen.
Mehrere Autos aufgebrochen
Ravensburg (hw) Mehrere Autos sind in der Nacht zum Dienstag in der Weststadt aufgebrochen worden. Die Diebe hatten es auf zurückgelassene Gegenstände und Navigationsgeräte abgesehen.
Allein drei Autos wurden in der Hochbergstraße gewaltsam geöffnet. Aus einem der Wagen wurde eine Aktentasche mit etlichen hundert Euro Inhalt gestohlen. Der Autoknacker schlug eine der hinteren Scheiben des Mercedes ein und zog die Tasche aus dem Auto. Die Tasche selbst konnte der Fahrzeugbesitzer noch in der Nähe des Autos auffinden. Der Geldbeutel mit dem Geld fehlte. Aus einem Passat fehlen ein Navigationsgerät, ein Ladegerät und zwei Warnwesten im Gesamtwert von rund 300 Euro. In einem Polo hatten es die Diebe auf das Autoradio abgesehen
In derselben Nacht wurde auch in der Karmeliterstraße die Seitenscheibe eines Mercedes eingeschlagen. Dort dürfte es der Täter auf das Navigationsgerät und zwei LCD-Monitore im Fond des Autos abgesehen haben. Offensichtlich wurde er aber gestört und schaffte es nicht mehr, den Wagen zu öffnen.
Der fünfte aufgebrochene Wagen stand im Höhengang. Aus diesem fehlen ebenfalls ein Navigationsgerät und ein älterer Fotoapparat.
Aus dem sechsten Auto fehlt eine Tischuhr, die allerdings in einem Karton eines hochwertigen Elektrogerätes verpackt war. Vermutlich hatte in diesem Fall die Verpackung die Diebe angelockt.
Die Polizei empfiehlt, keine Wertsachen im Auto zurückzulassen. Durch den Boom bei den Navigationsgeräten werden auch diese bei den Langfingern immer beliebter. Das Gerät sollte nicht im Fahrzeug verbleiben. Es empfiehlt sich, auch die Halterung, sofern möglich, zu entfernen. Um Diebe oder Hehler dingfest zu machen, ist es für die Polizei wichtig, dass die Daten der gestohlenen Geräte bekannt sind. Die Polizei bietet hierzu ein Faltblatt mit einem Navi-Pass und einem Radiopass, auf dem die wichtigsten Daten eingetragen werden können, an. Dieses Faltblatt erhalten interessierte Fahrzeugbesitzer bei den Polizeidienststellen oder als Download auf www.polizei-beratung.de.
Unfall an ausgeschalteter Ampel
Ravensburg (hw) Ein Verletzter und Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls am Dienstag gegen 10.40 Uhr auf der Ulmer Straße an der Kreuzung mit der Schützen- und Hähnlehofstraße. Die Signalanlage an dieser Kreuzung war zur Unfallzeit außer Betrieb.
Der 46-jährige Fahrer eines Ford bog von der Ulmer Straße nach links in Richtung Hähnlehofstraße ab. Durch einen wartenden Laster im Kreuzungsbereich war ihm offensichtlich die Sicht auf den Gegenverkehr erschwert. Er übersah einen BMW, der auf der Ulmer Straße in Richtung Westen fuhr. Durch den heftigen Zusammenstoß der beiden Autos wurde der Ford gegen einen Lichtmast geschleudert. Der 47-jährige Fordfahrer zog sich leichte Verletzungen zu.
Sachbeschädigungen
Weingarten (hw) Bislang Unbekannte haben am vergangenen Wochenende eine massive Betontischtennisplatte im Stadtgarten umgeworfen. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro.
Im selben Zeitraum wurden in der Tiefgarage am Postplatz die Lüftungsgitter der Abluftanlage von der Decke gerissen. Der hier angerichtete Sachschaden wird auf 2.500 Euro geschätzt.
Zeugen, die eine dieser Sachbeschädigungen beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Weingarten, Tel. 0751/803-6666, in Verbindung zu setzen.
Mit Bierflasche zugeschlagen
Weingarten (hw) Mit einer Platzwunde endete der Streit zweier Männer am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr in der Marktgasse. Die beiden hatten sich zuvor dort mit einer größeren Gruppe aufgehalten und zusammen heftig dem Alkohol zugesprochen. Innerhalb dieser Personengruppe kam es schließlich zu einem Streit, der darin gipfelte, dass ein 43-Jähriger einem Gleichaltrigen die Bierflasche gegen den Kopf schlug. Der Verletzte musste ambulant behandelt werden. Beide Beteiligten und auch die Zeugen standen zum Teil erheblich unter Alkoholeinwirkung. Die Alco-Tests ergaben Werte zwischen zwei und drei Promille.
Pfandflaschen gestohlen
Weingarten (hw) Über 300 PET-Flaschen haben bislang Unbekannte in der Nacht zum Dienstag vom Außenlager einer Getränkehandlung in der Abt-Hyller-Straße gestohlen. Es handelt sich dabei um Liter- bzw. Halbliterflaschen verschiedener Mineralwasser. Die Polizei geht davon aus, dass die leichten Flaschen mit Plastiksäcken abtransportiert worden sind. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt.
Zweimal von Straße abgekommen
Wilhelmsdorf (hw) Offensichtlich erheblich unter Alkoholeinwirkung stand ein 26-jähriger Autofahrer am Mittwoch gegen 00.30 Uhr. Der Mann war auf der Landesstraße zwischen Niederweiler und Pfrungen unterwegs. Bei der Abzweigung nach Höhreute kam er mit seinem Polo zunächst nach links von der Straße ab, fuhr durch die angrenzende Wiese und beschädigte hier einen Weidezaun. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte er an schließend seine Fahrt in Richtung Pfrungen fort. Einige hundert Meter weiter kurz nach Tafern, kam er dann nach rechts von der Straße ab und mähte dort einen Maschendrahtzaun auf einer Länge von rund zehn Metern nieder. Auch hier kümmerte er sich nicht weiter um den Schaden, fuhr zurück auf die Landesstraße und setzte seine Fahrt entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung nach Niederweiler fort. Kurz vor Niederweiler hielt er schließlich am rechten Straßenrand an und wurde dort wenig später von einer Polizeistreife angetroffen. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Lasterfahrer versuchen zu tricksen
Leutkirch (hw) Zwei italienische Lasterfahrer haben am Dienstag versucht, die Polizei auszutricksen. Beide hatten ihre Kontrollgeräte auf eine Zweifahrerbesetzung eingestellt, obwohl sie jeweils alleine unterwegs waren.
Bei der Kontrolle des ersten Fahrers, einem 42-Jährigen, fanden die Polizisten Schaublätter eines angeblich zweiten Fahrers, von dem der 42-Jährige den Laster am Brenner übernommen haben wollte. Pech hatte der Mann allerdings, als die Polizisten wenig später einen zweiten Sattelzug der gleichen Firma entdeckten und kontrollierten. An dessen Steuer saß nämlich genau dieser zweite Fahrer, ein 49-Jähriger. Auch er hatte sein Kontrollgerät auf einen Zweifahrerbetrieb eingestellt und den zuvor kontrollierten 42-Jährigen als Beifahrer eingetragen. Beiden wurde eine Zwangspause bis Mittwochabend verordnet und gegen beide Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die italienischen Kraftfahrer mussten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft jeweils 4.500 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.
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