|
Mutmaßlicher Räuber in Haft – Ermittlungen zu Komplizen dauern noch an – Belohnung noch ausgesetzt
Baindt/Ravensburg (hw) Einer der mutmaßlichen Räuber, die Anfang September in Baindt einen Geldboten ausgeraubt haben sitzt seit einigen Wochen in Untersuchungshaft. Dies teilte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mit. Die Ermittlungen zu seinem Komplizen dauern noch an. Nach wie vor ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.
Wie berichtet hatten an einem Donnerstagabend Anfang September zwei Männer einen Geldboten in der Baindter Ziegeleistraße überfallen und ausgeraubt. Nach der Tat flüchteten sie mit dem Lieferwagen der Firma. Das Fahrzeug wurde später verlassen im Schenkenwald aufgefunden. Von den Tätern und dem geraubten Geld fehlte jede Spur. Obwohl eine hohe Belohnung ausgesetzt worden war, gab es zunächst keinerlei Hinweise auf die Täter. Die Kriminalpolizei Ravensburg setzte eine Ermittlungsgruppe ein. Ein erster Tatverdacht richtete sich nach intensiven Ermittlungen gegen einen 23-Jährigen aus dem Schussental. Durch weitere Indizien konnte der Verdacht soweit erhärtet werden, dass der Mann vor einigen Wochen schließlich festgenommen werden konnte. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und sitzt seither in Untersuchungshaft. Aus ermittlungstaktischen Gründen, so die Polizei, konnte die Öffentlichkeit über diesen ersten Erfolg erst jetzt informiert werden.
Trotz weiterer intensiver Ermittlungen liegen derzeit noch keine konkreten Erkenntnisse zum möglichen Komplizen des Festgenommenen vor. Nach wie vor sind von privater Seite 5000 Euro Belohnung für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, ausgesetzt. Auch das anonyme Hinweistelefon bleibt mit der Rufnummer 0751/8034510 weiterhin geschaltet.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Belohnung nicht für Personen bestimmt ist, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlung gehört. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges vergeben.
Ermittlungsgruppe erfolgreich
Kreis Ravensburg (hw) Eine ganze Serie von Buntmetalldiebstählen mit einem Gesamtschaden von rund 65.000 Euro konnte die Polizei in den vergangenen Tagen aufklären. Im Gesamtkomplex der Ermittlungen konnten zudem einige Rauschgifthändler identifiziert und ein Raubdelikt geklärt werden.
Seit diesem Sommer häuften sich im Landkreis Ravensburg Einbrüche in Metall verarbeitende Firmen, bei denen es die Täter auf Buntmetall abgesehen hatten. Dabei wurden von den Dieben hochwertige Metallabfälle oder Rohmaterial und Bleche gestohlen. Der Verkehrswert des Metalls wird auf rund 65.000 Euro geschätzt.
Erste Ermittlungsansätze ergaben sich für die Polizei, als Mitte September bei einem Einbruch in Grünkraut ein verdächtiges Fahrzeug beobachtet worden war. In der Folge wurde bei der Ravensburger Kripo eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Schutz- und Kriminalpolizei eingerichtet. Bei deren intensiven Ermittlungen erhärtete sich der anfängliche Tatverdacht gegen vier Männer im Alter von 20 – 49 Jahren immer mehr.
Gleichzeitig ergaben sich aber zudem noch Verdachtsmomente, dass der Jüngste des Quartetts auch noch mit Haschisch gehandelt hatte. Das Rauschgift bezog er offensichtlich von einem 18-Jährigen aus dem Schussental.
Dass auch Straftäter miteinander nicht unbedingt zimperlich umgehen zeigte sich dann einmal mehr Anfang Oktober. Der 20-Jährige tat sich mit seinem 26-jährigen Komplizen und einem weiteren 19-Jährigen zusammen und überfiel seinen bisherigen Haschischlieferanten. Sie raubten dem 18-Jährigen mehrere Platten, insgesamt rund 600 Gramm des Rauschgifts und teilten es anschließend untereinander auf. Vergangene Woche nun hatte die Ermittlungsgruppe genügend Beweise zusammengetragen, um das Quartett und den Mittäter beim Raub festzunehmen. Auch dem überfallenen Rauschgiftlieferanten legten die Beamten Handschellen an. Bei der Durchsuchung der Wohnungen konnte ein Teil des Rauschgiftes sowie Mobiltelefone und Computer sichergestellt werden, die zum Teil auch aus den Firmeneinbrüchen stammten.
Bei dem 18-jährigen mutmaßlichen Dealer konnten zudem mehrere hundert Euro Bargeld sichergestellt werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Rauschgiftgeschäften stammen dürften. Darüber hinaus ergaben sich noch Hinweise, dass dieser 18-Jährige einen Teil seines Rauschgifts andernorts lagerte. In dieser Wohnung konnten weitere 500 Gramm Haschisch beschlagnahmt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der 18-Jährige vom Verkauf des Rauschgiftes gelebt haben.
Alle Tatverdächtigen wurden vergangene Woche vorläufig festgenommen. Gegen die drei Räuber und ihr Opfer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle erlassen. Sie wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Unfallhergang unklar
Ravensburg (hw) Zeugen sucht die Polizei zu einem Unfall am Donnerstag, gegen 08.00 Uhr, auf der Georgstraße. Dort streiften sich ein Opel Vectra und ein Nissan Micra auf der mittleren Spur. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2000 Euro. Der Unfallhergang ist noch unklar, keine der beteiligten Autofahrerinnen will einen Fahrstreifenwechsel durchgeführt haben. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Ravensburg, Telefon 0751/8030, in Verbindung zu setzen.
Schränke aufgebrochen
Ravensburg (hw) Rund 1500 Euro Sachschaden hat ein bislang Unbekannter am späten Dienstagabend in einem Umkleideraum einer Klinik angerichtet. Nachdem er in den Umkleidebereich eingedrungen war, brach er dort mehrere Schränke auf und beschädigte diese erheblich. Ob aus den Schränken überhaupt etwas gestohlen wurde, ist bislang noch nicht bekannt.
160 Gramm Haschisch sichergestellt
Ravensburg (hw) Wegen des Verdachts des Handels mit nicht geringen Mengen von Betäubungsmitteln ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft seit einigen Tagen gegen einen 26-Jährigen. Im Rahmen anderweitiger Ermittlungsverfahren ergaben sich Verdachtsmomente, dass der junge Mann einen schwunghaften Haschischhandel betrieben hatte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler rund 160 Gramm Haschisch und etliche hundert Euro Bargeld. Das Bargeld dürfte nach den derzeitigen Erkenntnissen aus Drogendeals stammen. Das Rauschgift und das mutmaßliche Dealergeld wurden beschlagnahmt.
Zwei Cabrios aufgeschlitzt
Weingarten (hw) Ein Autoknacker hat in der Nacht zu Mittwoch im Stadtgebiet von Weingarten bei zwei Cabrios das Verdeck aufgeschlitzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Eines der Autos, ein BMW, stand in der Sternengasse. Aus diesem Auto wurde offensichtlich nichts gestohlen.
Der zweite Tatort lag in einem Parkhaus an der Heinrich-Schatz-Straße. Dort wurde das Dach eines Citroens aufgeschlitzt. Aus dem Wagen selbst wurden ein kleiner Münzbetrag und persönliche Papiere der Besitzerin gestohlen. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen hatte der Dieb wohl zudem versucht, das Auto kurzzuschließen.
Exhibitionist
Weingarten (hw) Ein Exhibitionist soll am Mittwochabend gegen 19 Uhr im Bereich der Doggenriedstraße unterwegs gewesen sein. Aus den Schilderungen eines 11-jährigen Jungen geht hervor, dass ein etwa 40-jähriger Mann im Bereich der Glas- und Müllcontainer hervorgetreten war und sein entblößtes Geschlechtsteil aus der Hose hing. Der Mann, so der Junge, ging ihm noch ein Stück nach. Der Fahrrad fahrende Bub konnte ihn abhängen.
Teerkolonne unterwegs
Bad Waldsee (hw) Eine so genannte Teerkolonne war in den letzten Tagen im Bereich von Bad Waldsee unterwegs. Bislang ist bekannt, dass zwei Häuslesbesitzer von dieser Kolonne Teerarbeiten im Hof angeboten wurden. Beide haben richtig reagiert und keinen Auftrag erteilt. Bei einer Fahndung der Polizei konnte im Stadtgebiet dann ein weißer Kastenwagen mit britischer Zulassung angetroffen werden. Bei dem Fahrzeug befanden sich drei britische Staatsbürger in Arbeitskluft. Die notwendigen Erlaubnisse, um Teearbeiten durchzuführen, besaßen sie nicht.
Da gerade bei derartigen Teerkolonnen vielfach die Gefahr besteht, dass die Kunden über den Tisch gezogen werden bittet die Polizei Hausbesitzer, die Aufträge an die Briten erteilt haben, sich mit dem Polizeiposten in Bad Waldsee, Telefon 07524/40430, in Verbindung zu setzen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verträge über umfangreiche Handwerksarbeiten an Haus und Wohnung nicht an der Haustür abgeschlossen werden sollen. Es ist zu empfehlen, stets mehrere Angebote von Handwerksbetrieben einzuholen. Für Fragen zu unbekannten Firmen stehen die Handwerkskammern und Handwerksinnungen sowie die Kreishandwerkerschaft und Verbraucherzentralen zur Verfügung.
Unter Drogeneinfluss gefahren
Kißlegg (hw) Nach einer Verkehrskontrolle am Mittwoch gegen 10 Uhr auf der Bundesstraße 18 bei Gebrazhofen musste ein 23-Jähriger sein Auto stehen lassen. Bei der Kontrolle zeigte der Mann deutliche körperliche Anzeichen eines vorherigen Drogenkonsums. Dieser Verdacht wurde wenig später durch einen Drogenschnelltest bestätigt. Offensichtlich hatte der Mann ein Cannabis-Produkt konsumiert. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen.
Zwei Autos aufgebrochen
Bad Waldsee (hw) Sowohl in der Badstraße, wie auch in der Eschlestraße wurden in der Nacht zum Mittwoch zwei Autos aufgebrochen. An beiden Fahrzeugen schlug der Dieb eine der Seitenscheiben ein. Aus dem in der Badstraße geparkten Opel wurde ein Koffer mit diversen Kleidungsstücken gestohlen. Aus dem aufgebrochenen Audi in der Eschlestraße fehlt nichts.
Nach oben
|