Polizei schnappt 27 Raser
Landkreis Ravensburg (jb)
Gleich 27 Anzeigen waren am Donnerstag auf der Bundesstraße 30 neu fällig. Kontrollgruppen der Verkehrspolizei haben in der Zeit von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr am Ausbauende Süd sowie in der Zeit von 16.10 Uhr bis 16.45 Uhr am Ausbauende Nord zahlreiche Raser aus dem Verkehr gezogen. Trotz leichtem Schneefall und nasser Fahrbahn war der Schnellste mit rund 142 km/h unterwegs.
Streifvorgang
Ravensburg (mt)
Bei der Anlieferung von Ware an ein Drogeriegeschäft in der Ravensburger Innenstadt touchierte ein Lastwagenfahrer gestern Abend gegen 20.00 Uhr beim Rangieren einen weißen VW Golf. Der verursachende Fahrer meldete sich etwas später telefonisch bei der Polizei und teilte das Geschehen mit. Bei der anschließenden Überprüfung konnte der VW Golf nicht mehr festgestellt werden. Laut Beschreibung muss das Auto hinten links and der Stoßstange beschädigt sein.
Der Geschädigte wird gebeten, sich bei der Polizei Ravensburg, Telefon: 0751/8030, zu melden.
Reifenschlitzer verursacht 1700 Euro Schaden
Ravensburg (mt)
Mehrere Autoanhänger wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf einem Tankstellengelände in der Weststadt beschädigt. Eine unbekannte Person zerstach an vier Anhängern die Reifen und schlitzte anschließend die Verdeckplanen auf. Der Besitzer entdeckte die Beschädigungen am Donnerstagmorgen gegen 05.30 Uhr und meldete sie der Polizei. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1700.-Euro.
Wild gewordener Autofahrer verletzt zwei Personen
Waldburg (mt)
Ein Streit zwischen drei Autofahrern gipfelte am vergangenen Sonntagnachmittag an einer Bushaltestelle der Hauptstraße in Waldburg darin, dass eine junge Frau angefahren und ein junger Mann auf die Straße geschleudert wurde.
Dem Streit ging voraus, dass acht befreundete Heranwachsende in zwei Autos von Tettnang nach Waldburg unterwegs waren. Auf der Strecke trafen sie zufällig auf einen Bekannten, der mit seinem BMW die gleiche Strecke befuhr. Dieser 20-jährige BMW-Fahrer befand sich vor den anderen beiden Autos auf der Straße und warf mehrere Male absichtlich Müll aus dem Fenster, um die hinter ihm Fahrenden zu treffen.
Als der Müllwerfer dann in Waldburg an der Bushaltestelle anhielt, weil dort Freunde auf ihn warteten, nutzten die Nachfolgenden die Gelegenheit, um ihn zur Rede zu stellen. Am Steuer seines Autos sitzend reagierte dieser zunächst nicht auf die Ansprache. Plötzlich jedoch setzte er seinen Wagen zurück und fuhr dabei eine der jungen Frauen an, die zuvor in einem der Autos saß, welches mit Müll beworfen wurde.
Anschließend fuhr er mit seinem BMW nach vorne und nahm dabei einen jungen Mann auf die Haube. Obwohl sich dieser krampfhaft an der Motorhaube festklammerte, fuhr der wild gewordene BMW-Fahrer mit gut 50 km/h davon. Nach etwa einem Kilometer Fahrstrecke schwanden dem 19-jährigen Opfer die Kräfte – er konnte sich nicht mehr halten und stürzte von der Motorhaube. Der aggressive Fahrer ließ den Verunglückten achtlos liegen und fuhr einfach weiter.
Nach dem Ritt auf der Motorhaube und der unsanften Landung musste sich der 19-Jährige mit diversen Verletzungen leichterer Art im Krankenhaus behandeln lassen. Während er sich in der Notaufnahme befand versammelten sich ungefähr zwanzig Bekannte des BMW-Fahrers vor dem Krankenhaus, um dem ohnehin schon Verletzten noch eine weitere Abreibung zu verpassen. Erst als die Polizei anrückte, flüchtete die Gruppe.
Auf dem Dach in den Straßengraben
Vogt (jb)
Im Straßengraben endete die unglückliche Fahrt zweier Frauen, die am Freitagmorgen gegen 8.20 Uhr mit ihrem Kleinwagen auf der Landstraße 330 von Rötenbach nach Unterhalden unterwegs waren. Zwei Leichtverletzte und Totalschaden am eigenen Auto waren die Folge.
Auf der eisglatten Fahrbahn verlor die 22-jährige Fahrerin nach der Durchfahrt einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Ford KA. Das Fahrzeug überschlug sich, rutschte über die Fahrbahn und landete auf dem Dach im Straßengraben, wo zugleich ein etwa 50 cm tiefer Bach entlang fließt. Eingeklemmt und hilflos mussten die Frauen bei einbrechendem eiskaltem Wasser ausharren, bis sie von hilfreichen Verkehrsteilnehmern und in Einsatz gerufenen Helfern der Freiwilligen Feuerwehren Bad Waldsee und Wolfegg durch die Heckklappe des Kleinwagens befreit werden konnten.
Während die Feuerwehren mit Stahlwinden den Ford KA geborgen haben, wurden die beiden leicht verletzten und unterkühlten Autofahrerinnen von Notarzt und Sanitätern versorgt.