28 kg Kokain in Bananenkisten sichergestellt
Memmingen/München
Am Mittwoch, 18.03.09, gegen 09.30 Uhr, verständigte eine 26-jährige Mitarbeiterin eines Supermarktes in Illertissen die zuständige Polizeiinspektion über einen auffälligen Fund.
Als die junge Frau gerade Bananen aus den Verpackungskartons räumte, fand sie unter Früchten auffällige gelbe Päckchen.
Die unmittelbar danach eintreffenden Polizei- und Kriminalbeamten stellten schnell fest, dass diese Päckchen mit Kokain gefüllt waren.
Vor Ort übernahmen dann die Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei und Zoll des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München (GER Südbayern) die weiteren Ermittlungen.
Diese ergaben, dass in zwei Bananenkisten 26 Päckchen mit insgesamt mehr als 28 kg Kokain versteckt waren. Die Kisten waren Teil einer Ladung von drei Paletten Obstkisten, die von einer baden-württembergischen Spedition in mehrere Filialen der Supermarktkette in Bayern und Baden-Württemberg ausgeliefert wurden.
Ein Untersuchung aller anderen, auch der bereits ausgelieferten, Bananenkisten brachte kein weiteres Rauschgift zum Vorschein.
Nach ersten Informationen stammt die gesamte Ladung aus Antwerpen/Belgien. Der ursprüngliche Herkunft der Früchte ist in Kolumbien zu suchen.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Memmingen und der GER Südbayern dauern an.