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Erheblich betrunken Auffahrunfall gebaut – Zeugen verhindern Brückensturz
Baienfurt (ku) Offensichtlich erheblich betrunken war ein 55-jähriger Audifahrer, der am Mittwochnachmittag gegen 13.25 Uhr auf der Landesstraße 317 bei Niederbiegen einen Auffahrunfall verursacht hat. Zeugen verhinderten erfolgreich, dass er sich von einer Brücke stürzte.
Der Mann befuhr die Landesstraße von Weingarten kommend in Richtung Staig. Auf der Brücke der Überführung der Bahngleise und der Bundesstraße 30 bemerkte er offenbar infolge Alkoholeinwirkung zu spät, dass sich vor der dortigen Ampelanlage ein Fahrzeugrückstau gebildet hatte. Er fuhr wuchtig auf das Heck eines VW Golf auf. Es wurde niemand verletzt, am VW entstand jedoch Schaden von etwa 5.000 Euro und am Audi solcher von rund 7.000 Euro. Als die Unfallbeteiligten die Polizei riefen, rastete der Mann aus und wollte sich von der Brücke stürzen. Nur mit Mühe gelang es Zeugen, den sich heftig wehrenden Mann zurückzuhalten. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, stand der Mann erheblich unter Alkoholeinwirkung. Die Polizisten brachten den Mann daher zur Blutprobe und behielten den Führerschein ein. Aufgrund seines Zustandes wurde der 55-Jährige in ein Fachkrankenhaus eingewiesen.
Maroder Golf aus dem Verkehr gezogen
Baienfurt (ku) Ein total maroder VW Golf ist am Mittwochmorgen von Beamten der Verkehrspolizei aus dem Verkehr gezogen worden. Die Polizisten kontrollierten den Wagen gegen 09.30 Uhr wegen seines optisch schlechten Zustandes. In der Tat stellte sich bei der eingehenden Überprüfung heraus, dass beide Vorderreifen auf der gesamten Breite derart abgefahren waren, dass bereits das Metallgeflecht des Unterbaus erkennbar war. Außerdem waren die Felgen stark beschädigt, der Auspuff defekt und die Karosserie mit Durchrostungen übersät. Die Beamten zogen den Wagen an Ort und Stelle aus dem Verkehr und zeigten den 22-jährigen Fahrer und Halter an.
Streit unter Betrunkenen eskaliert
Wangen (ku) Ein Streit mehrerer Betrunkener ist am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr in einer Wohnung am Argenufer eskaliert. Ein 27-Jähriger sowie eine gleichaltrige Frau leisteten gegenüber den Maßnahmen der Polizei erheblichen Widerstand und mussten in Gewahrsam genommen werden.
Gegen 22.00 Uhr alarmierten Nachbarn die Polizei, da in der Nachbarwohnung eine wüste Schlägerei in Gange sei und alles kurz und klein geschlagen würde. Beim Eintreffen einer Polizeistreife trafen die Beamten in der mit Blut und Glasscherben übersäten Wohnung das Paar an. Die Frau war blutüberströmt und hatte eine klaffende Platzwunde am Kopf. Offenbar hatte sie während eines Trinkgelages in der Wohnung eine Bierflasche an den Kopf bekommen. Nach dem ersten Stand er Ermittlungen wollte der 27-Jährige einen Streit zwischen der Frau und einer 43-Jährigen schlichten. Dies wiederum verstand deren 43-jähriger Freund falsch, worauf es zu einem Gerangel der Personen kam. Dieses endete mit einer Bierflasche am Kopf. Aufgrund der erheblichen Verletzungen forderten die Polizisten einen Rettungswagen zur Versorgung der Verletzungen an. Dabei rastete die 27-Jährige offensichtlich völlig aus und schlug einen der Beamten derart ins Gesicht, dass dessen Brille total beschädigt wurde. Plötzlich mischte sich deren alkoholisierter Freund ein und ging auf die Polizisten los. Gemeinsam gelang es, die beiden zu überwältigen. Während die 27-Jährige ins Krankenhaus kam, drehte ihr Freund weiter durch und schlug derart gegen die Glasfüllung einer Eingangstüre, dass er sich dabei erhebliche Schnittverletzungen zuzog und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das Paar wurde nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und anderem angezeigt.
Fahrzeugabholung nach Drogenfahrt scheitert mehrfach
Wangen/Kißlegg (ku) Große Probleme bereitet offenbar ein nach einer Drogenfahrt sichergestelltes Auto beim Autobahnpolizeirevier Kißlegg abzuholen. Das Auto wartet immer noch auf seine Heimfahrt.
Die Beamten kontrollierten am vergangenen Samstagmorgen auf der Autobahn A96 einen 32-jährigen Österreicher. Dabei stellten die Polizisten fest, dass der Mann offensichtlich unter dem Einfluss von Amphetaminen und Cannabis stand und außerdem keinen Führerschein besaß. Die Polizisten stellten daraufhin das Fahrzeug sicher und zeigten den Mann an. Während der Mann nach den polizeilichen Maßnahmen seinen Heimweg antrat, gab es in der Folgezeit erhebliche Schwierigkeiten, auch sein Fahrzeug nach Hause zu bringen. Bereits am Samstag wollte der Besitzer sein Fahrzeug in Begleitung eines Mannes abholen. Dabei stellten die Beamten allerdings fest, dass auch dieser Mann unter Drogeneinwirkung stand. Auch er wurde zur Blutprobe gebracht und angezeigt. Am Mittwochabend fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Skoda auf den Parkplatz des Autobahnpolizeireviers, um einen zweiten Versuch zu unternehmen, das Fahrzeug in sein Heimatland zurückzuholen. Allerdings schnupperten die Ordnungshüter auf der Wache eine Alkoholfahne bei dem Mann und ließen ihn ins Röhrchen pusten. Tatsächlich hatte er zu tief ins Glas geschaut, um weiter fahren zu dürfen. Nicht er, sondern ein ihn begleitender 43-jähriger Mann sollte doch den sichergestellten Wagen nach Österreich zurückfahren. Allerdings zeigten die Ordnungshüter auch ihm den erhobenen Zeigefinger und ließen vorsorglich einen Drogenvortest durchführen. Ihr Verdacht war berechtigt, der Mann stand nämlich unter dem Einfluss von Cannabis und wurde ebenfalls angezeigt. So steht der sichergestellte Wagen immer noch bei der Autobahnpolizei und wartet auf seine Abholung.
Porschefahrer kommt von Fahrbahn ab – 12.000 Euro Schaden
Leutkirch (ku) Offenbar infolge Unachtsamkeit ist am Mittwochnachmittag gegen 16.50 Uhr ein 48-jähriger Porschefahrer auf der Autobahn A96 auf der Fahrt in Richtung München nach links von der Fahrbahn abgekommen, heftig gegen die Mittelschutzplanken und danach gegen die rechte Schutzplanke geschleudert. Dabei entstand an seinem Porsche Schaden von rund 10.000 Euro und an den Verkehrseinrichtungen solcher von etwa 2.000 Euro. Der Mann blieb unverletzt.
Abfall verbrannt – 50-Jähriger angezeigt
Aitrach (ku) Weil er eine größere Menge Abfall verbrannt hat, ist ein 50-jähriger Mann dieser Tage von der Polizei angezeigt worden.
Eine Streife des Autobahnpolizeireviers entdeckte eine größere Feuerstelle. Bei der Überprüfung der alarmierten Kollegen aus Aitrach stellte sich heraus, dass dort Holzpaletten, Papier, beschichtetes Altholz, Küchenmobiliar, Mehrschichtplatten und Bodenbeläge verbrannt worden waren. Weiteres Material war bereits zum Verbrennen bereitgelegt worden. Die Beamten untersagten das weitere Verbrennen des bereitgelegten Abfalls und zeigten den 50-jährigen Betroffenen an.
Pressebericht gefertigt:
Michael Kuhn (ku)
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